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Sicher feiern in Karlsruhe

Feiern soll allen Spaß machen. Hier findest du das Wichtigste, falls etwas schiefgeht — und Tipps, wie du sicher heimkommst.

Sofort-Hilfe

Notruf
112

Lebensgefahr, medizinischer Notfall, Feuer.

Polizei
110

Bei Übergriff, Bedrohung, Diebstahl.

Telefonseelsorge
0800 111 0 111

Anonym, kostenlos, 24/7. Auch bei psychischen Krisen.

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen"
08000 116 016

17 Sprachen, anonym, 24/7.

Awareness „Ist Luisa hier?"

Wenn du dich an einer Bar oder im Club unsicher fühlst, frag das Personal: „Ist Luisa hier?". Das ist ein bundesweit etablierter Code — die Mitarbeitenden wissen dann, dass du Hilfe brauchst, ohne dass du es erklären musst. Sie bringen dich an einen sicheren Ort, rufen ein Taxi oder benachrichtigen jemanden. Du musst nichts begründen.

Mehr über den Luisa-Code →

Respekt Nur ja heißt ja

  • Frag nach, ob ein Tanz, eine Berührung, ein Kuss okay ist — und akzeptier ein „nein" sofort.
  • Lass keine Drinks unbeaufsichtigt. Bestell lieber neu, wenn du dir unsicher bist.
  • Achte auf andere Gäste — wenn jemand in Bedrängnis wirkt, sprich Personal an.
  • K.O.-Tropfen-Verdacht? Sofort Personal informieren und sicheres Plätzchen suchen, bei Symptomen Notruf 112.
  • Diskriminierung — egal ob rassistisch, sexistisch, homo- oder transphob — gehört in keiner Location toleriert. Sprich Awareness-Personal an, viele Clubs haben mittlerweile eines.

Heimweg Sicher nach Hause

  • Nachtbus / Nachttaxi: Prüfe vor dem Abend die letzten Verbindungen deiner Stadt — viele Städte haben am Wochenende durchgehenden Nachtverkehr.
  • FrauenNachtTaxi: In vielen Städten verbilligt für Frauen und Mädchen nachts verfügbar. Stadt-Webseite oder Bürgerservice prüft die Konditionen.
  • Taxizentrale: Lokale Taxinummer immer parat haben, bevor das Handy leer ist.
  • Buddy-Prinzip: Mit Freund:innen kommen, mit Freund:innen gehen. Schreib „bin daheim" in die Gruppe.

Veranstalter Du machst Events?

Awareness gehört auf jede Veranstaltung. Empfehlungen für Veranstalter:innen:

  • Geschultes Awareness-Personal vor Ort, klar erkennbar (z.B. farbiges T-Shirt, Button).
  • Codewort an der Bar etabliert haben — etwa „Ist Luisa hier?".
  • Sichtbare Regeln am Eingang: kein Platz für Diskriminierung, Konsens-Pflicht, K.O.-Tropfen-Prävention.
  • Kontakt zu lokalen Anlaufstellen (Wildwasser, Krisendienst) im Vorfeld klären.